Die gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen haben dazu geführt, dass der Gebärmutterhalskrebs bzw. dessen Vorstufen frühzeitig erkannt und behandelt werden können. Somit werden viele Frauen durch eine rechtzeitige Therapie vor den Folgen einer fortschreitenden Krebserkrankung bewahrt.


Die frühzeitige Diagnostik weiterer Krebserkrankungen der weiblichen Organe, wie das Endometriumkarzinom der Gebärmutter und das Ovarialkarzinom, wird durch die gesetzlich vorgeschriebenen Vorsorgeuntersuchung nicht abgedeckt.
Treten Symptome eines dieser Karzinome auf, wie z.B. irreguläre Blutungen, tastbare Veränderungen der Gebärmutter oder der Eierstöcke, Schmerzen oder Veränderungen des Bauchumfangs so handelt es sich häufig schon um eine fortgeschrittene Tumorerkrankung.


Durch eine regelmäßige sonographische Untersuchung der Gebärmutter und der Eierstöcke wird die Chance eröffnet, Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut und der Eierstöcke frühzeitig zu erkennen. Durch die sich daraus ergebenden frühzeitigen therapeutischen Maßnahmen ist zu erwarten, dass individuell eine höhere Heilungsrate erzielt wird. Es wird auch die Möglichkeit genutzt, Vorstufen bösartiger Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.


Bei der beschwerdefreien Patientin mit unauffälligem Tastbefund ist die Ultraschalluntersuchung des kleinen Beckens keine Leistung im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung der gesetzlichen Krankenkassen. Die Kosten für diese medizinisch sinnvolle Untersuchung werden daher nicht erstattet.


Weltweit halten führende Gynäkologen diese Untersuchung nicht nur für empfehlenswert, sondern für dringend erforderlich. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass sie in das Krebsvorsorgeprogramm aufgenommen werden.
Bis dahin können wir Ihnen diese Untersuchung im Rahmen der individuellen Gesundheitsleistungen als erweiterte Krebsvorsorge anbieten.